Der Markt für frei verkäufliches Cannabis boomt tatsächlich weltweit: Nach Einschätzung des US-Marktforschungsunternehmens BDSA könnte der globale Umsatz im legalen Cannabismarkt von 19,7 Milliarden Dollar für das Jahr 2020 auf 47,2 Milliarden Dollar im Jahr 2025 steigen.
In diesen Markt kann man mit einsteigen und mitverdienen.
Doch zuerst möchte ich Ihnen ein wenig über Cannabis für die Medizin erzählen. In den Unterseiten dieses Blogs finden Sie dann einige Angebote, in denen Sie mit in diesen Markt einsteigen können bzw möchte ich Ihnen auch die Möglichkeit bieten, eine Vielzahl von Produkten des medizinischen Cannabis zu kaufen.
Cannabis ist wohl die vielfältigste Heilpflanze überhaupt. Es ist kein anderer Wirkstoff bekannt, bei dem das Wirkungsspektrum so breit und die Nebenwirkungen so gering sind.
Die Cannabispflanze bringt eine Reihe von Cannabinoiden hervor, die der Mensch noch in keinem anderen Gewächs finden konnte. Vermutlich ist das so, weil Hanf die einzige Pflanze ist, die Cannabinoide von Natur aus erzeugt. Die Wissenschaft erkennt allmählich den Wert der Wirkstoffe von Cannabis für die Nutzung im medizinischen Bereich. Daher sind diese Wirkstoffe mittlerweile Bestandteil einiger wichtiger Forschungsreihen.
Weltweit gibt es über 600 verschiedene Cannabissorten. Jede Sorte produziert 100 verschiedene Pflanzenwirkstoffe in unterschiedlichen Zusammensetzungen und Konzentrationen. Diese Cannabinoide sind die Hauptwirkstoffe sowohl der Arzneimittel aus Cannabis als auch der Cannabispräparate. Die pflanzeneigenen Wirkstoffe können sich ergänzen, einander beeinflussen oder einander entgegenwirken. Das birgt eine unglaubliche Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten für die medizinische Forschung.
Israel ist ein Pionier, wenn es darum geht, Cannabis als Heilmittel anzuerkennen und die Forschung voranzubringen. In den 1960er Jahren gelang es dem israelischen Forscher Raphael Mechoulam, die beiden Inhaltsstoffe THC und CBD zu extrahieren. Er legte damit den Grundstein für die Forschung zur medizinischen Wirkung von Cannabis. Für die Forscher sind nur die Blüten von Bedeutung, denn dort ist die Konzentration der Wirkstoffe am höchsten. Ziel ist es, alle Stoffe zu extrahieren und die ideale Zusammensetzung für den jeweiligen medizinischen Nutzen zu finden. So konnten zum Beispiel schon positive Ergebnisse bei der Behandlung von chronischen Entzündungen im Darmbereich erzielt werden.
Die medizinischen Wirkstoffe im Cannabis heißen Delta-9-Tetrahydrocannabinol, kurz THC, und Cannabidiol, kurz CBD. Vordergründig das CBD hat die gewünschte entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung.
Bei welchen Krankheiten hilft Cannabis?
Cannabis wirkt entzündungshemmend und kann eingesetzt werden bei
- Morbus Crohn
- Colitis Ulcerosa
- Arthritis
Zudem, so belegen Studien, erweitert Cannabis die Bronchien, sodass die Atmung verbessert wird. So kann Cannabis auch bei Asthma helfen (allerdings nicht geraucht, versteht sich …).
Auch auf Rheuma und Fibromyalgie könnte sich Cannabis positiv auswirken. Hierzu fehlen allerdings (noch) die erforderlichen Studienergebnisse.
Krebs
Cannabis wirkt appetitanregend und bekämpft Übelkeit – vorteilhaft für Krebspatienten, die eine Chemotherapie machen, bei der Appetitverlust und Erbrechen die häufigsten Nebenwirkungen darstellen.
Zudem wird Cannabis eine krebshemmende Wirkung nachgesagt. Die ist allerdings noch nicht ausreichend wissenschaftlich belegt.
Auch die Stoffwechselerkrankung Diabetes (Zuckerkrankheit) könnte mit einer Cannabis-Behandlung gelindert werden. Es wurden allerdings noch keine eindeutigen Studienergebnisse vorgestellt.
Neurologische Erkrankungen
Inzwischen belegen Studien, dass Cannabis bei neurologischen Erkrankungen hilft. Dazu gehören unter anderem:
- Spastik
- Multiple Sklerose
- Tourette-Syndrom
Psychiatrische Erkrankungen
Cannabis wird eingesetzt bei psychiatrischen Erkrankungen wie
- posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS)
- Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS)
- Depressionen
Glaukom
Bei einem sogenannten Glaukom (Grüner Star) wird der Sehnerv gestört. Im Endstadium der Augenkrankheit führt ein Glaukom zur Erblindung. Der Cannabis-Wirkstoff THC senkt den Augeninnendruck und kann der Sehstörung entgegenwirken, wie eine Studie schon 1998 bewiesen hat.
Aids
Die starken Medikamente, die Aids-Patienten einnehmen, haben schwere Nebenwirkungen, welche denen der Chemotherapie ähneln können. Darunter auch Appetitlosigkeit (die auf Dauer lebensgefährlich ist) und Übelkeit. Cannabis-Produkte können gegen diese Symptome ankämpfen.